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Auf dem Weg zum DRESDEN-concept science and innovation campus

18.01.2021

Anfang Dezember lud die Forschungs-allianz DRESDEN-concept e.V. (DDc) zur jährlichen Strategieklausur und ordentlichen Mitgliederversammlung ein, erstmals unter der Leitung der neuen Vorstandsvorsitzenden Prof. Ursula M. Staudinger und coronabedingt in Form von Videokonferenzen. Die Resonanz war mit jeweils mehr als 50 Teilnehmer:innen erfreulich groß.

In überaus anregenden Diskussionen wurde über die weitere Entwicklung von DDc hin zu einem »DDc science and innovation campus« diskutiert.

Um die vielfältigen Interessen der Mitglieder abzubilden und die Zusammenarbeit stärker zu institutionalisieren, wurde als erster Schritt die Erweiterung des Vorstands beschlossen.

Zukünftig wird ein siebenköpfiger Vorstand die Geschicke des Vereins lenken: neben Prof. Ursula M. Staudinger (Rek-torin der TUD) und Dr. Andreas Hand-schuh (Kanzler TUD) werden Dr. Achim Bonte (SLUB) die Kultureinrichtungen, Prof. Stephan Grill (MPI-CBG) die Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Christoph Leyens (IWS) die Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Sebastian M. Schmidt (HZDR) die Helmholtz-Gemeinschaft sowie Prof. Brigitte Voit (IPF) die Leibniz-Gemeinschaft repräsentieren.

Auch das DRESDEN-Board soll personell erweitert werden, um eine möglichst breite Einbindung der DDc-Wissenschafts-akteure zu erzielen. Aktuell wird über eine Erweiterung seiner Mitgliederzahl beraten.

Um bereits Nachwuchswissenschaftler:innen die enormen Vorteile der Forschungsallianz nahezubringen, sollen Repräsentanten dieser Gruppe zukünftig stärker in die Scientific Area Committees (SACs) eingebunden werden. In den SACs, die derzeit die vier Themen-bereiche Biomedicine & Bioengineering, IT & Microelectronics, Materials & Structures sowie Culture & Societal Change abdecken, werden Forschungsschwerpunkte identifiziert und Ideen für neue Exzellenzcluster generiert.

Mit dem »DDc lunch retreat« startet DDc im Februar darüber hinaus ein neues Format: Ausgewählte Forscher-:innen der DDc-Einrichtungen werden eingeladen, ein zukunftsweisendes Thema vorzustellen, das in besonderem Maße von der in Dresden vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenz getragen wird und damit für den Standort ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. An der einstündigen Veranstaltung können alle interessierten DDc-Mitglieder teilnehmen.

Ein weiteres wichtiges Thema der Versammlungen widmet sich den Forschungsinfrastrukturen. Exzellente Forschung ist heute ohne exzellente Forschungsinfrastrukturen nicht möglich. DDc setzt sich daher zum Ziel, die laufenden Aktivitäten der gemeinsam genutzten Technologieplattformen ein-schließlich der rechtlichen Rahmenbedingungen weiter-zuentwickeln.

Schließlich freut sich DDc über sein 33. Mitglied. Die Mitgliederversammlung stimmte der Aufnahme des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung (HAIT) als assoziiertes Mitglied einstimmig zu. Das HAIT beschäftigt sich insbesondere mit der systematischen Untersuchung des Nationalsozialismus und des Kommunismus sowie den Voraussetzungen und Folgen beider Herrschaftssysteme.

Das große Engagement seiner Mitglieder und der »Dresden Spirit« sind Basis des Erfolgs von DDc. Mit den bereits initiierten Änderungen und zahlreichen neuen Ideen kann DDc optimistisch in das Jahr 2021 gehen.

Lena Herlitzius, Gerhard Rödel

Link zum Artikel im Universitätsjournal der TU Dresden, Ausgabe 01.2021