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Sonderforschungsbereiche

mit DRESDEN-concept Beteiligung

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiche sind langfristige universitäre Forschungsvorhaben, in denen Wissenschaftler/-innen interdisziplinär zusammenarbeiten. Ziele der Förderung sind die

  • Realisierung exzellenter Forschung
  • Schwerpunkt- und Strukturbildung an der Universität
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs und der Chancengleichheit

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der DFG

Phänomene der Schmähung und Herabwürdigung, der Beschämung und Bloßstellung lassen sich epochen- und kulturübergreifend als Fundamentaloperationen gesellschaftlicher Kommunikation verstehen. Als Störungs-, Stabilisierungs- und Dynamisierungsmomente sozialer Ordnungen haben sie das Potential, Gemeinschaften zu bilden und Gesellschaften zu prägen; dabei wirken sie zugleich destruktiv wie produktiv. Der Forschungsverbund fasst solche Phänomene unter dem Terminus Invektivität.

Der Sonderforschungsbereich 1143 „Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie” widmet sich einer großen Klasse von Magneten, in denen konkurrierende, d.h. frustrierte, Wechselwirkungen die Ausbildung konventioneller magnetischer Ordnung verhindern. Sie führen stattdessen zu einer Vielzahl alternativer und nicht-trivialer Phänomene, die häufig topologischer Natur sind. Ziel des SFB ist es, Materialien zu identifizieren, herzustellen und zu verstehen, in denen solche Phänomene beobachtet werden können.

 

Welche kognitiven Mechanismen und neuronalen Systeme beeinflussen die Fähigkeit zur volitionalen Kontrolle von Handlungen und Emotionen? Wie wird volitionale Kontrolle durch Emotionen und Stress beeinflusst? Warum ist volitionale Kontrolle bei alltäglichen Herausforderungen an Selbstkontrolle und bei psychischen Störungen wie etwa Suchterkrankungen oft beeinträchtigt?

Dies sind einige der Kernfragen, denen sich der Sonderforschungbereich (SFB) 940 “Volition und Kognitive Kontrolle” seit 2012 widmet.

Die Teilnehmer des SFB/TRR 205 sind renommierte, international beachtete Wissenschaftler und sie ergänzen sich komplementär in ihrer Expertise. Alle relevanten Disziplinen der Nebennierenforschung werden abgedeckt, darunter auch die neuronale, immunologische, und endokrine Regulation von der Grundlagenforschung über translationale bis hin zur klinischen Forschung.

Die demographische Entwicklung in Deutschland und anderen Industrienationen bedingt eine deutliche Zunahme von Patienten mit Knochendefekten und chronischen Wunden. Dies erfordert die Entwicklung neuartiger funktioneller Biomaterialien zur Verbesserung der Knochen- und Hautregeneration in einer alternden, multimorbiden Bevölkerung. Dafür ist es besonders vielversprechend, das Wissen über die Bedeutung der extrazellulären Matrix (EZM) für die Regeneration von Geweben in die Entwicklung von Biomaterialien einzubeziehen. Die Struktur und Zusammensetzung der EZM beeinflusst entscheidend zelluläre Differenzierungsprozesse und Funktionen und damit die Heilung von Geweben. Daher verfolgt der TRR 67 das Ziel, neuartige funktionelle Biomaterialien auf der Basis von artifizieller (a)EZM zu entwickeln und zu untersuchen. Wesentliche funktionelle Komponenten dieser Materialien sind Glykosaminoglykan-Derivate und Proteoglykan-Analoga in Kombination mit Strukturproteinen oder synthetischen Trägersubstanzen.

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1415 „Chemie der synthetischen zweidimensionalen Materialien“ widmet sich der kontrollierten „Bottom-up“-Synthese und der Entwicklung neuartiger synthetischer 2DMs mit hoher struktureller Präzision. Darüber hinaus fokussieren sich die Forscher auf die Entwicklung von in-situ und ex-situ spektroskopischen, mikroskopischen und diffraktiven Charakterisierungsmethoden. Der dritte Schwerpunkt der Forschungsinitiative befasst sich mit der theoretischen Auseinandersetzung der chemischen und physikalischen Phänomene von 2DMs mit Hilfe fortschrittlicher theoretischer Methoden und Modelle sowie der Vorhersage der Entstehung von 2DMs und ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften.