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Gemeinsam betriebene Forschungszentren

Spitzenforschung braucht Kooperation – dies ist einer der Leitsätze der DRESDEN-concept-Partner. Gerade in gemeinsam betriebenen Forschungszentren können Kompetenzen effizienter genutzt, Ressourcen gespart und Innovationen über die institutsgrenzen entstehen. Die Farben geben die Zugehörigkeit zum jeweiligen Scientific Area Committee an (Hellgrün: SAC 1, Grün: SAC 2, Hellblau: SAC 3 und Dunkelblau: SAC4)

Am 5G Lab Germany der TU Dresden arbeiten mehr als 600 Wissenschaftler*innen aus 20 verschiedenen Forschungsbereichen der TUD, um Schlüsseltechnologien für die Bereitstellung des 5G Netzes zu entwickeln. Mehr als 50 Partner sind an dem Projekt beteiligt, unter anderem Bosch, Claas, Deutsche Telekom, Ericsson, IDT, National Instruments, NEC, Nokia, Rohde&Schwarz und Vodafone.

 

Mit seinem „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ hat das Fraunhofer IWS im Rahmen des DRESDEN-concept gemeinsam mit der TU Dresden ein international anerkanntes Kompetenzzentrum etabliert, das verfahrensübergreifend Werkstoff- und Fertigungslösungen für herausfordernde Produkte erarbeitet. Derzeit liegt der Fokus sehr stark in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Energietechnik, Werkzeug- und Formenbau sowie Medizintechnik.

Laserbasierte Oberflächenmodifikation und Strukturierungsmethoden sind Inhalt des CAMP. Ziel ist es Vorteile, Möglichkeiten und Herausforderungen der Entwicklung neuer Lösungen für Systeme, Prozesse und Messtechnik aufzuzeigen. Treiber sind die aktuellen Trends im laserbasierten Mikrobearbeiten. Das Zentrum konzentriert sich auf unterschiedliche Anwendungen des Lasermikrobearbeitens und der Messtechnik und wird betrieben von:

Das Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) wurde 2019 in Görlitz gegründet und betreibt digitale interdisziplinäre Systemforschung in unterschiedlichen Bereichen wie Erdsystemforschung, Systembiologie und Materialforschung. Innovative Forschungsmethoden aus Mathematik, theoretischer Systemforschung, Simulation, Daten- und Computerwissenschaft werden eingesetzt mit dem Ziel, komplexe Systeme von bisher nie dagewesener Realitätstreue abzubilden und so zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen beizutragen.

Kooperationspartner sind das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ), das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG), die Technische Universität Dresden (TUD) und die Universität Wrocław.

Das Zentrum wird aus Mitteln des Bundeministeriums für Bildung und Forschung und des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gefördert.

 

Das Center for Transport and Devices of Emergent Materials (CTD) an der TU Dresden verknüpft fakultätsübergreifend Forschungsschwerpunkte in den Bereichen der Materialforschung und der elektronischen Bauelemente. Im CTD werden „Emergent Materials“ gezielt in Form oder als Bestandteil von Devices, d.h. nanoskaligen elektronischen Bauelementen, hergestellt, experimentell untersucht und theoretisch modelliert. Das Zentrum wird gemeinsam von diesen Partnern betrieben:

 

 

ScaDS.AI (Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence) Dresden/Leipzig realisiert kooperative Forschung an Big-Data-Technologien und deren interdisziplinären Einsatz für ein breites Spektrum von Anwendungsfällen in Wissenschaft und Wirtschaft. Das Forschungsvorhaben wird durch die Partner TU Dresden, Universität Leipzig, MPI CBG, Leibniz IÖR, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und das HZDR getragen:

 

Das DZD will mit dem Verbund exzellenter Forschungseinrichtungen, mit modernen biomedizinischen Technologien, neuen Methoden und Forschungsansätzen wesentlich zur Aufklärung der Krankheitsentstehung, zur Entwicklung von evidenzbasierter Prävention, zur Vorsorge- und Versorgungsforschung und schließlich zu individualisierten, kausalen Therapien beitragen. Partner des Zentrums in Dresden ist das Universitätsklinikums Dresden.

Die mehr als 60 Mitglieder des Zentrums kommen von der TU Dresden, TU Chemnitz und TU Bergakademie Freiberg sowie verschiedenen außeruniversitären Einrichtungen. Forschungsschwerpunkte sind elektronische, elektrische, thermoelektrische, mechanische und optische Eigenschaften von Materialien wie auch Produktionssimulation und Visualisierung, die Grundlagen- und angewandte Forschung abdecken.

Im DCMS forschen Mitarbeiter*innen aus folgenden DDc Partnern:

Das IZS analysiert gesellschaftliche Entwicklungen, städtische Politiken und deren Auswirkungen auf die Städte. Darauf aufbauend unterstützt das IZS Kommunen und übergeordnete Entscheidungsträger bei der Entwicklung und Erprobung von Lösungen. Diese Partner arbeiten gemeinsam am Zentrum:

 

Im Jahr 2002 wurde das MBC auf dem Campus des Leibniz IPF eröffnet. Unter dem gemeinsamen Dach eines eigenen Laborgebäudes vereint das Zentrum Forscher und Einrichtungen des Instituts für Materialwissenschaften der Technischen Universität Dresden und des IPF für die Arbeit an biologischen Materialien.

 

Medizinisches Personal und Wissenschaftler*innen verfolgen im NCT das Ziel, Krebspatienten eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie auf dem neuesten Stand der Wissenschaft anzubieten. Das NCT ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der folgenden DDc Partner:

Am OncoRay arbeiten Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Medizin, Physik, Biologie und Informationswissenschaften gemeinsam daran, die Behandlung von Krebserkrankungen durch eine biologisch individualisierte, technologisch optimale Strahlentherapie entscheidend zu verbessern. Es wird gemeinsam betrieben vom:

Die Forschung am PLID konzentriert sich auf die Langerhans´schen Inseln der Bauchspeicheldrüse. In diesen Inseln befinden sich die Insulinproduzierenden Betazellen welche beim Typ-1- und Typ-2-Diabetes geschädigt oder gar zerstört werden. Das Studium der zugrunde liegenden Mechanismen und deren besseres Verständnis helfen den Wissenschaftlern bei der Entwicklung neuer Therapieansätze. Am PLID sind Mitarbeiter des Forschungsclusters CRTD. Betrieben wird das Zentrum von:

 

Im Zentrum für Systembiologie Dresden wollen die Forscher verstehen, wie sich Zellen untereinander abstimmen, um ein Gewebe einer bestimmten Form, Größe und Funktion zu bilden. Um solche Vorgänge künftig noch genauer untersuchen zu können, entwickeln Informatiker, Physiker, Ingenieure und Mathematiker in Dresden neue Mikroskope und automatisierte Verfahren zur Bildanalyse. Damit können sie die Bilddaten aus ihren Experimenten effizienter auswerten und daraus Informationen über die Organisation von Molekülen und deren Zusammenwirken gewinnen. Die Wissenschaftler werden zudem biophysikalische Modelle zu den Daten erstellen und diese Modelle dann so weiterentwickeln, dass sie die Prozesse des Lebens im Computer simulieren. Das Zentrum besitzt dafür unter anderem Optikbereiche für maßgeschneiderte Mikroskopie sowie einen Raum zur Projektion virtueller Realität.

Das CSBD ist ein gemeinsames Zentrum von: